Fünf Figuren, die spät zu Serien kamen – und prompt Fanlieblinge wurden

Das Leben als Serienjunkie ist nicht leicht: Ständig muss man um die Lieblingscharaktere bangen. Starke Charakteren machen eine Serie zu dem, was sie ist. 

Meistens haben es Neuzugänge in späteren Staffeln darum schwer, in der Fangemeinde anzukommen. Doch manchmal gelingt es ihnen, die Zuschauer*innen für sich einzunehmen. Hier kommen fünf Figuren, die ohnehin schon tolle Serien noch ein bisschen besser gemacht haben. 

Andy Bernard: Das Büro

Michael Scott, Pam Beesly, Dwight Schrute und Jim Halpert: Diese vier waren in den letzten fünfzehn Jahren der Motor der Meme-Wirtschaft. Jede Figur, die zu diesem Ensemble dazustößt, kann es nur schwer haben. Bei Andy Bernard (Ed Helms) hat es trotzdem geklappt. Der „Nard Dog“ startete in Staffel drei von Das Büro als Unsympath, der sogar Dwight an Unausstehlichkeit in den Schatten stellt. Nach einiger Arbeit an sich selbst, erlebt Andy aber eine charakterliche Renaissance und mauserte sich mit deplazierten Gesangseinlagen und einer Menge Pech in der Liebe langsam zum Fan-Liebling.

Toph: Avatar – Der Herr der Elemente

Kaum zu glauben, dass Toph erst in der zweiten Staffel zu Team Avatar stieß. Sie ist nicht nur eine Ergänzung, die das Ensemble irgendwie abrundet, sie ist integraler Bestandteil der Serie. Natürlich war immer klar, dass Aang irgendwann einen Meister im Erdbändigen finden musste. Ihre Rolle war damit schon früh angelegt. Aber es war schwer, sich vorzustellen, wer sich in das eingespielte Team aus Aang, Katara und Sokka einfügen könnte. Bis Toph kam. Mit ihrer harten Schale und dem noch härteren Kern. 

Saul Goodman: Breaking Bad

Schon die erste Staffel von Breaking Bad war großartig. Aber ohne die Geschicke des Anwaltes mit den zwielichtigen Methoden, Saul Goodman, der in der zweiten Staffel dazustößt, wäre die Serie nicht dieselbe gewesen. Schließlich wären Walt und Jesse ohne seine kriminelle Expertise im Drogen-Geschäft nicht weit gekommen. Dass Saul ein spannender Charakter in Breaking Bad war und es noch viel mehr über ihn zu erzählen gab, beweist das Spin-off der Serie, Better Call Saul.

Lalo Salamanca: Better Call Saul

Wo wir gerade von Better Call Saul sprechen: Bösewicht Lalo Salamanca, der in der vierten Staffel zum Cast stößt, ist außerordentlich charismatisch. Außerdem ist er ein für ein hochrangiges Kartellmitglied überraschend fröhlicher Geselle. Seine Unberechenbarkeit ist es, die ihn zu einem so furchteinflößend guten Bösewicht macht. 

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Eddie und Max: Stranger Things

Viele Fans finden, dass in Staffel vier von Stranger Things besonders zwei Charaktere geglänzt haben: Eddie und Max. Überraschend daran ist, dass beide Figuren nicht zum anfänglichen Ensemble der Serie zählten. 

Max kam erst in Staffel zwei gemeinsam mit ihrer dysfunktionalen Familie nach Hawkins und findet sich seitdem regelmäßig im Auge des Sturms wieder. Erst mit ihrem unberechenbaren Bruder Billy, dann dem Gedankenschinder und jetzt auch noch Vecna: Max ist eine der Figuren, die am meisten durchmachen mussten und krönt ihren Weg in Staffel vier mit einer der großartigsten Szenen der ganzen Serie

Nur ein anderer Charakter kann in Sachen epischste Szene mithalten: Eddie Munson, der sogar erst in Staffel vier zur Serie stieß. Ein charismatischer Außenseiter, der gefährlich wirkt und liebenswürdig ist, ein Metalhead, der zu Unrecht auf der Anklagebank einer Kleinstadt landet und am Ende den Tag rettet. Eddie zeigt den Zuschauer*innen nicht nur ein spektakuläres Gitarrensolo, sondern vor allem eine rührende Charakterentwicklung. Kein Wunder, dass ihn die Fans schon nach kurzer Zeit in der Riege der Fanlieblinge willkommen hießen. 

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Netflixwoche Redaktion