Diesen Song spielt Eddie Munson im Upside Down

Warnung: Dieser Artikel enthält Spoiler zu Ausgabe 2 von Stranger Things 4

„Bist du bereit für das heftigste Metal-Konzert in der Geschichte des Universums?“, fragt Eddie Munson in der finalen Folge von Stranger Things 4. Darauf kann es nur eine Antwort geben. Wie Dustin sagt: „Ist das eine rhetorische Frage?“

Eddie (Joseph Quinn) hat nicht zu viel versprochen: Mit wehender Zottelmähne, roten Blitzen am Himmel und einem Schwarm monströser Fledermäuse im Anflug, liefert Eddie auf dem Dach seines Trailers das Solo seines Lebens. Seine geliebte Warlock-E-Gitarre in Schwarz-Rot – passend zur Albtraumwelt um ihn herum – lässt das Upside Down erzittern. „Als wäre sie für eine andere Dimension bestimmt“, wie Eddie sagt. Mehr Metal geht nicht.

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Der Song, den Eddie spielt, heißt Master of Puppets – auf Deutsch: „Meister der Marionetten“. Die Band Metallica veröffentlichte ihn 1986.

Das gleichnamige Album gilt als Meilenstein des Trash Metals. Alle Songs darauf drehen sich um Zwänge, denen Menschen ausgeliefert sind wie Marionetten an den Fäden eines Puppenspielers: Drogen, Zorn, Krankheiten, der Kirche oder dem Militär. So wie auch Vecnas Opfer ihm völlig ausgeliefert sind.

Wie die Lyrics von Master of Puppets beschreiben: „Twisting your mind and smashing your dreams. Blinded by me, you can't see a thing.“ Eine düstere Macht, die Gedanken manipuliert, Träume zerschmettert und ihre Opfer blendet – der Songtext von Master of Puppets passt perfekt auf die Situation von Max (Sadie Sink) und den anderen Opfern von Vecnas Fluch.

Kurz nach der Veröffentlichung der finalen Folgen von Stranger Things 4 schoss auch der 36 Jahre alte Song in den Streaming-Charts wieder nach oben und wurde am Wochenende auf Spotify millionenfach gestreamt.

Master of Puppets ist nicht der erste Song, der dank Stranger Things ein Comeback feierte: Kate Bushs Running Up That Hill landete nach 40 Jahren wieder auf Platz eins – und spielt auch in Ausgabe zwei der vierten Staffel in einem besonders epischen Moment eine Schlüsselrolle.

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Netflixwoche Redaktion