Diese Zutaten braucht ein Weihnachts-Klassiker

Mindestens einen Monat im Jahr widmet sich die westliche Welt der mentalen Vorbereitung auf Weihnachten. Das kollektive Ziel: Stimmung um jeden Preis! Eine Geschichte ohne honigsüßes Happy End unterm Weihnachtsbaum? Auf keinen Fall! Mal ehrlich: Was wir an Weihnachten wirklich wollen, sind die immer gleichen, wohlig vertrauten Zutaten. Diese sechs Elemente braucht ein Drehbuch, um ein Weihnachtsklassiker zu werden:

Mensch, ist das romantisch!

Offensichtlich bekommt die Welt einfach nicht genug von modernen Karrierefrauen, die für die Feiertage zurück ins dörfliche Nest kehren. Nur um dort total überraschend ihrer großen Liebe zu begegnen: Dem einen Typen, der den eigentlichen Wert von Weihnachten erkannt hat. Immer mit Weihnachtspulli am Leib und heißer Schokolade in der Hand.

In Falling for Christmas kommt noch ein bisschen Amnesie dazu, in A Christmas Prince royale Verwicklungen. Und trotz aller Vorhersehbarkeit und Klischees wundert man sich nach all den Jahren nicht mehr, wenn man plötzlich in Stimmung für A Christmas Prince: The Royal Wedding ist.

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Weiße Weihnacht

Im Film kichern die Menschen fröhlich, wenn sie beim Schlittschuhfahren auf den Hintern fallen. Sie schmeißen mit Schneebällen aufeinander und niemand ist durchnässt, unterkühlt und ausgelaugt. Pärchen werfen sich lachend in Haufen von persilweißem Schnee, aus dem sie anschließend Schneemänner bauen. Überhaupt: Weiße Weihnachten scheint im Film eine physikalische Gesetzmäßigkeit zu sein.

Alles für die Familie

Weihnachten ist diese magische Saison, in der Millionen von Menschen sich auf den Weg zu ihren Familien machen. Nur um sich über die Feiertage die jährliche Dosis passiv-aggressiver Sticheleien abzuholen und den gemeinschaftlichen Stress im Glühwein zu ertränken.

In Weihnachtsfilmen sieht das Familienfest ganz anders aus. Da geht es vielleicht chaotisch los, es gibt Streit, Stress und Wutausbrüche. Aber am Ende raufen sich alle zusammen. Ob in Schöne Bescherung oder Verrückte Weihnachten: Am Ende erkennen natürlich alle, wie schön es ist, die Feiertage im Kreis ihrer Liebsten zu verbringen.

Auf jeden Fall für Kinder geeignet

Der perfekte Weihnachtsfilm muss kindertauglich sein – sonst könnte ihn nicht die ganze Familie gemeinsam ansehen. Niemand flucht, niemand wendet Gewalt an, niemand hat Sex. Schmachtende Blicke, ein zarter Kuss, oder wütende Fäuste-ballen und genervtes Stöhnen sind das absolute Höchstmaß der Gefühle.

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Irgendwo steckt auf jeden Fall ein bisschen Magie

Der freundliche Herr, der am Ende wissend in die Kamera zwinkert und irgendwann im Film weise Ratschläge verteilt hat, war doch nicht etwa Santa?

Die zentrale Figur der (amerikanischen) Festtage ist eben ein betagter Herr mit fliegender Rentier-Entourage. In den Filmen geht es darum oft um Santa selbst (zum Beispiel in Christmas Chronicles), um die ganze Familie Claus, oder um seinen grünen, griesgrämigen Counterpart (Den Grinch).

Die wahre Bedeutung von Weihnachten

In allen Weihnachtsfilmen gibt es den Moment der Erkenntnis: An Weihnachten geht es nicht um Geschenke. Es geht natürlich um Liebe. Romantische, platonische und familiäre. Und die kann man natürlich überall finden. Auch mit Fremden am Flughafen, wie in Ein Sturm zu Weihnachten. Nur Stirb Langsam ist die erfrischende Ausnahme von der Regel. Obwohl selbst John McClane seine Holly hat.

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Netflixwoche Redaktion