Ein Troll kommt selten allein – diese Monsterfilme auf Netflix versprechen Grusel pur

Stell dir vor, du willst einfach nur ein bisschen entspannt wandern gehen und plötzlich bewegt sich der Berg, den du gerade erklimmst. So etwa könnte es Naturliebhaber*innen im neuen Actionfilm Troll gehen, der sich zwischen Fantasy, Horror und Katastrophen-Szenario bewegt. Der norwegische Regisseur Roar Uthaug, der 2018 großen Erfolg mit seiner Neuauflage von Tomb Raider feierte, bringt jetzt mit Troll einen Blockbuster auf die Bildschirme, der locker mit großen US-Produktionen mithalten kann. 

Die Story: Durch eine Explosion für einen geplanten Eisenbahntunnel in den norwegischen Bergen erwacht eine uralte Kreatur zu neuem Leben. Als nach dem Ereignis rund um den Schauplatz überdimensionale Fußabdrücke entdeckt werden, fordern die ratlosen Behörden Verstärkung an. Die kommt in Form der Paläontologin Nora Tiedemann (gespielt von Ine Marie Wilmann). Zusammen mit ihrem Vater und einer Gruppe von Helfern soll sie die Situation schnellstens in den Griff kriegen und den übellaunigen Riesen davon abhalten, Kurs auf Oslo zu nehmen.

Die Handlung hebt sich nicht signifikant von anderen vergleichbaren Monsterfilmen ab, aber in der Kulisse Norwegens wurde sie noch nie erzählt. Ehrfurchtgebietend sind die realistischen Animationen des überdimensionalen Trolls und auch die Effekte-Palette auf Hollywood-Niveau lässt keine Wünsche offen. Für alle, die nach Troll noch Lust auf mehr Monster haben, sind hier fünf Vorschläge für den nächsten Filmabend:

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Godzilla

DER Monsterklassiker schlechthin. Seit 1954 entstanden zahlreiche Verfilmungen um die japanische Riesenechse, die sich in dem ein oder anderen Plot auch mit King Kong anlegt. In der amerikanischen Version von 2014 spielen Stars wie Aaron Taylor-Johnson (Outlaw King), Elizabeth Olsen, Bryan Cranston (Breaking Bad) und Juliette Binoche an der Seite von Godzilla. Diesmal ist das Monster nicht die Bedrohung, sondern soll die Menschheit vor Killerwesen retten, die sich von Radioaktivität ernähren und mit handelsüblichen Waffen nicht zu stoppen sind.

Wer noch nicht genug von der XXL-Echse hat, kann direkt mit Godzilla 2: King of the Monsters oder mit der 1998 erschienenen Vorgängerversion von Roland Emmerich weitermachen.

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Kong - Skull Island

Nach Ende des Vietnamkrieges macht sich eine Gruppe von Wissenschaftlern und Soldaten auf, um die frisch entdeckte Schädelinsel im Pazifik zu untersuchen. Aber die Insel ist nicht unbewohnt: Beim Flug über die Wälder macht die Besatzung Bekanntschaft mit Kong, einem riesigen Gorilla, der den Besuch alles andere als lustig findet. Nach einem Gefecht mit dem Affen ist die Gruppe über die Insel verstreut und trifft auf einen Stamm von Eingeborenen und Kriegsveteran Hank Marlow. Sie verraten den Besuchern, dass es neben Kong noch weitere Monster auf Skull Island gibt…

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Venom

Spider Man als Bad-Boy-Version: Tom Hardy spielt den Journalisten Eddie Brock, der penetrant Leute belagert, die Dreck am Stecken haben. So versucht er, den Vorwurf der Menschenversuche der Life Foundation aufzudecken und findet sich dabei schnell im Zentrum der Experimente wieder. Ein Gift verbindet sich mit Eddies Körper und lässt ihn zum Alien Venom mutieren. Seine dadurch neu gewonnenen Fähigkeiten bringen ihn ordentlich in Schwierigkeiten – gleichzeitig muss er den Parasiten nutzen, um die Welt vor der Zerstörung durch den verbrecherischen Gründer der Life Foundation bewahren.

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Love and Monsters

Alle, die sich neben Action ein bisschen Romantik wünschen, kommen hier voll auf ihre Kosten: Die Welt befindet sich in einer post-apokalyptischen Zeit. Joel Dawson ist in Love and Monsters einer der Überlebenden einer riesigen Monster-Invasion. Sieben Jahre lebt er in einer Kolonie unter der Erde, bis er erfährt, dass seine Highschool-Liebe Aimee ebenfalls noch am Leben ist. Doch sie ist viele Meilen entfernt. Joel beschließt, den gefährlichen Trip auf sich zu nehmen, um seine Einsamkeit zu beenden. Doch ist das wirklich eine kluge Entscheidung? Schließlich wüten auf der Erde noch immer bedrohliche Kreaturen…

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Anacondas – Die Jagd nach der Blut Orchidee

Für immer jung sein ist seit jeher der Traum der Menschheit. Dieser Traum könnte wahr werden, wenn man es schafft, in den Besitz der sagenumwobenen Blut-Orchidee zu gelangen. Ein Expeditionsteam macht sich auf den Weg in die Wälder Borneos, wo die seltene Blume wächst. Doch sie hat nicht nur Einfluss auf die menschliche Lebenserwartung, sondern lässt auch ein Rudel von Giftschlangen mutieren. Die leben – wie soll es anders sein – natürlich ganz in der Nähe der Orchideen und haben es gar nicht gern, wenn sie unerwünschten Besuch bekommen. Gelingt es dem Team, rechtzeitig an den magischen Wirkstoff zu kommen, bevor sich die Blume für sieben Jahre verschließt – und ohne dass die  Anacondas ihr Leben vorzeitig beenden?

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Netflixwoche Redaktion