15 Easter Eggs in Stranger Things, die nur aufmerksame Fans bemerkt haben

Wie Dustin im Creel House-Teaser zur vierten Staffel so schön sagt: „Die Welt ist voller offensichtlicher Dinge, die zufällig nie jemand bemerkt.“ Wer wie Dustin – und Sherlock Holmes, von dem das Zitat ursprünglich stammt – eine Vorliebe für Rätsel hat, der kann bei Stranger Things in quasi jeder Minute einen versteckten Hinweis entdecken. Die Serie ist bekannt für ihre Detailverliebtheit und ihre Anspielungen auf Klassiker wie E.T. und Der weiße Hai. Auch die vierte Staffel, deren erster Teil am 27. Mai auf Netflix startet, wird für Fans viel zum Entdecken und Rätseln bieten.

Darum gibt es hier in Vorfreude auf die neuen Episoden die Top 15 Easter Eggs und popkulturellen Anspielungen aus den vorherigen Folgen und den neuen Trailern.

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1. Hero Hopper

In einer der letzten Szenen der dritten Staffel liest Elf die Rede, die Hopper eigentlich Mike und ihr halten wollte. Als wäre die Szene nicht schon berührend genug, lief im Hintergrund auch noch ein Cover von „Heroes“. Doch der Song ist nicht nur emotional, sondern enthielt auch eine versteckte Botschaft: „Heroes“ war schon einmal auf dem Stranger-Things-Soundtrack – als in der dritten Folge der ersten Staffel die vermeintliche Leiche von Will Byers aus dem See gezogen wurde.

Wie alle Fans wissen: Die Leiche stellte sich als Fake heraus. Und wie Superfans erkannten: Dass ausgerechnet „Heroes“ auch im Finale der dritten Staffel zu hören war, während wir gleichzeitig Hoppers Worte hörten, deutete an, dass Hopper vielleicht doch nicht tot ist. Eine gewagte These, die sich aber im Trailer zur vierten Staffel als wahr erwiesen hat.

2. Ein gruseliges Kinderlied

Der Song, der im Hintergrund der russischen Funknachricht läuft (und den Steve so untypisch clever erkannt hat) heißt „Daisy Bell“. Das Lied spielt im Science-Fiction-Film 2001: Odysee im Weltraum eine wichtige Rolle. Der neurotische Computer HAL 9000 singt es, kurz bevor er abgeschaltet wird. Sein Lehrer hatte ihm das Kinderlied beigebracht.

3. Haie im Wasser

Seit der ersten Folge von Stranger Things sind immer wieder Anspielungen auf einen Kultklassiker von Regisseur Steven Spielberg zu entdecken: Der weiße Hai. Jim Hoppers Polizeiuniform ähnelt verdächtig der Uniform von Polizeichef Martin Brody, dem Helden in Der weiße Hai. Sogar Hoppers Name erinnert an Matt Hooper, den Meeresbiologen aus dem Film. In Staffel drei sind noch ein paar mehr Anspielungen versteckt. Jim Hopper zitiert den Film direkt: „Ich kann machen, was ich will. Ich bin der Polizeichef.“

Und kommt die Story – ein schmieriger Bürgermeister will eine große Party zum 4. Juli schmeißen, muss sich aber mit einem hartnäckigen Polizeichef herumschlagen – noch jemandem bekannt vor?

Man beachte das dreieckige Abzeichen – es ähnelt dem Dreieck auf der Uniform von Polizeichef Martin Brody.

4. Modetipps von der Wall Street

Apropos schmieriger Bürgermeister: Auch das Outfit von Bürgermeister Larry Kline dürfte einigen Filmnerds bekannt vorgekommen sein. Das blaue Hemd, die gestreiften Hosenträger, die patriotische Krawatte und die Zigarre sind von Gordon Gekko in Wall Street inspiriert.

5. Happy Halloween

Das Logo des Hawkins Memorial Hospitals hätte eine Warnung sein können, dass Nancy, Jonathan und die Kids hier nichts Gutes erwartet: Es gleicht dem des Haddonfield Memorial Hospitals aus Halloween II, das auch noch ähnlich heißt.

6. Der Hellfire Club

Während Lucas es im Trailer der vierten Staffel genießt, beim Basketball endlich zu den coolen Kids zu gehören, bleibt Mike auf der Zuschauer*innenbank dem Nerdtum treu: Er trägt ein Hellfire-Club-T-Shirt. Der Hellfire Club stammt ursprünglich aus den X-Men-Comics und beschreibt einen alten Elite-Zirkel, dessen Mitglied man nur durch Geburt werden kann. In der neuen Staffel von Stranger Things wird ein besonders exklusiver Dungeons and Dragons-Club so heißen – bei dem Mike und Dustin unbedingt Mitglied werden möchten, wie ein Twitter-Post verrät:

7. Noch mehr X-Men

Der Hellfire Club ist nicht die einzige Anspielung auf X-Men. Viele der Superheld*innen-Posen von Elf erinnern an die Heldinnen aus den Comics. Und Dustin hat sein Funkgerät „Cerebro“ getauft – benannt nach der Maschinerie, mit der Professor Charles Xavier, der Anführer der X-Men, seine telepathischen Kräfte verstärkt.

8. Elfis Haarband

Elfi trägt in Staffel drei noch immer das blaue Haarband am Arm, das Hopper ihr geschenkt hat. Zur Erinnerung: Dasselbe Haarband hat vorher Hoppers Tochter Sara gehört. Als sie starb, nahm Hopper es an sich. Bis er es Elfi im Finale der zweiten Staffel von Stranger Things für den Snow Ball schenkte.

Auch in der vierten Staffel an ihrem linken Handgelenk: das Geschenk von Hopper.

9. Sie kommen nicht in Frieden

Alien, die berühmte Science-Fiction-Horror-Filmreihe von Regisseur Ridley Scott, inspirierte viele der Monster der anderen Seite und viele Szenen in Stranger Things. Zum Beispiel als Joyce und Hopper in der ersten Staffel dunkle Gänge in schweren Schutzanzügen erkunden und auf einen blassen Will stoßen, dem ein schneckenartiger Organismus im Hals steckt.

Auch der längliche Kopf des Mind Flayers erinnert an den Xenomorph aus Alien. Noch eindeutiger wird die Anspielung, als das Schleimmonster Nancy im Krankenhaus zu Boden stürzt und sich bedrohlich ihrem Gesicht nähert – die Einstellung zitiert die berühmte Szene in Alien 3, als es Protagonistin Ripley mit einem außerirdischen Monster genauso ergeht.

10. Schnauzer und Hawaiihemd

Hoppers Modestil war in der letzten Staffel … nun ja, fast Date-tauglich. Inspiriert waren sein Schnauzer und sein Hawaiihemd offensichtlich von der Krimiserie Magnum, die Hopper sich auch im Fernsehen ansieht.

11. E.T. ist wieder zuhause

Über Elfis unglückliches Rüschenkleid und die blonde Perücke in der ersten Staffel von Stranger Things wurde viel geschrieben. Die Verwandtschaft mit dem Outfit, das der schrumpelige Alien in E.T. trägt, ist einfach zu witzig. Doch auch in der dritten Staffel versteckt sich ein Zitat aus dem beliebten Film: Elfi und Max tragen einen roten und einen gelben Regenmantel – wie die Kinder in E.T. und Es.

12. Der Film mit den Teddybären

Man merkt, dass Steve zu viel Zeit mit Supernerd Dustin verbringt: Als Steve nach seinen drei Lieblingsfilmen gefragt wird, nennt er Star Wars - Eine neue Hoffnung. Oder versucht es zumindest. Steve kann sich nur noch erinnern, dass Teddybären (Ewoks!) vorkommen. Da hat ihm Dustin einiges voraus. Der grüßt seine Freunde mit einem Star Wars-Zitat, als er vom Camp zurückkehrt: „Gold Leader kehrt zur Basis zurück.“

13. Karate Kid der Herzen

Lucas ist gar kein so unaufmerksamer Boyfriend, wie es manchmal scheint: Eines seiner Outfits in der dritten Staffel von Stranger Things ist eindeutig von den Karate Kid-Filmen inspiriert. Japanische Schriftzeichen und Kopfband inklusive. Und in welchen Star ist seine Freundin Max ein bisschen verliebt? Richtig: Ralph Macchio, der in Karate Kid die Titelrolle spielt.

14. Piraten und Matrosen

Die Teenager-Komödie Ich glaub ich steh im Wald mit Sean Penn aus dem Jahr 1982 ist heute so gut wie in Vergessenheit geraten. Doch ein Teil des Plots dürfte Stranger Things-Fans bekannt vorkommen: Ein Teenager, der in der High School der King war, fängt einen Job in einem Fast Food-Restaurant an und muss ein peinliches Piratenkostüm tragen. Immer noch besser als das Matrosen-Outfit, das Steve in Staffel 3 tragen muss.

Die Pappfigur, gegen die Steve in der letzten Folge stolpert, ist Phoebe Cates – die in Ich glaub ich steh im Wald eine Teenagerin namens Linda spielt. Und nebenbei auch noch die Schauspielerin ist, die laut Dustin nicht ganz so gut aussieht wie seine Freundin Suzy.

15. Murrays Handynummer

Wer die Handynummer von Murray anruft, wird tatsächlich auf seinen Anrufbeantworter durchgestellt – und bekommt einen kleinen Vorgeschmack auf Staffel 4 zu hören. Eine Botschaft von Murray an Joyce: „Wenn das Joyce ist, Joyce, danke für deinen Anruf, ich habe versucht, dich zu erreichen. Ich habe ein Update. Es geht um, nun ja, es ist wahrscheinlich das Beste, wenn wir persönlich sprechen. Es ist weder gut noch schlecht, aber es ist etwas.“

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Netflixwoche Redaktion