Kevin Hart: Der Komiker, der über sich selbst lachen kann

Das ist Kevin Hart

Kevin Hart hat in Hollywood seinen Platz gefunden, eigentlich schon seit bald 20 Jahren: Er ist der lustige Typ, auf den sich fast alle Comedy-Fans einigen können. Ob nun in seinen zahlreichen Bühnenprogrammen oder neben Dwayne „The Rock“ Johnson in Jumanji und Central Intelligence – wer Hart bestellt, bekommt zuverlässig Lacher geliefert.

Das klappt auch deshalb so gut, weil Hart hervorragend über sich selbst scherzen kann und das Spiel mit seinen eigenen Schwächen und Auffälligkeiten zur Meisterschaft gebracht hat. Der 1,63 Meter kleine Schauspieler – was besonders neben dem hünenhaften Dwayne Johnson sehr auffällt – nimmt sich nicht nur auf der Bühne mit Nummern wie I’m a Grown Little Man oder Laugh at My Pain selbst auf die Schippe. 2011 hat er sogar ein eigenes iPhone-App-Spiel mit sich selbst in der Hauptrolle herausgebracht. Titel: Little Jumpman.

Kürzlich aber hat der Komiker Kevin Hart allem Erfolg zum Trotz seine berufliche Komfortzone ein Stück weit verlassen und mit Fatherhood ein Drama gemacht. Dort spielt er einen Vater, der nach dem plötzlichen Tod seiner Frau das gemeinsame Baby alleine großziehen muss. Dass ihm die Rolle viel bedeutet, hat er in einem Interview mit Collider bekräftigt: „Ich denke, das Größte und Beste daran war, dass ich die Möglichkeit hatte, meine Fähigkeiten in meinem Handwerk unter Beweis zu stellen.“

Um die Vaterrolle geht es auch in Harts neuem Film Me Time. Aber von Drama ist dort keine Spur, hier macht Hart wieder pure Comedy. Womöglich ist er ja mit der Erkenntnis zufrieden, dass er auch ernste Formate kann, wenn er denn nur will.

Darum geht’s in Me Time

Als seine Frau mit den Kindern über das Wochenende verreist, hat Hausmann Sonny (Kevin Hart) das erste Mal seit Langem etwas Me Time, Zeit für sich. Also ein paar ruhige Tage auf der Couch? Von wegen, denn Sonnys alter Kumpel Huck (Mark Wahlberg) feiert eine sehr extravagante Geburtstagsparty – die Sonnys Leben ins Chaos stürzen könnte.

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Das ist das wichtigste Kevin-Hart-Zitat aus Me Time

„Ich hab’ Dinge getan, auf die ich echt nicht stolz bin!“

Was man eben so sagt nach einem berauschten Wochenende mit alten Kumpels, an dem man es vielleicht ein kleines bisschen mehr hat krachen lassen als geplant.

Hier ist Kevin Hart auf Netflix zu sehen:

  • The Man from Toronto: Durch unglückliche Umstände muss ein etwas trotteliger 0815-Typ mit einem Auftragskiller gemeinsame Sache machen.
  • Fatherhood: Als seine Frau kurz nach der Geburt der gemeinsamen Tochter stirbt, gibt ein Mann sein Bestes, um seinem Kind die bestmögliche Familie bieten zu können.
  • Kevin Hart: Irresponsible: Zurück zu den Wurzeln: Zu diesem Bühnenprogramm ließ Hart sich von seinen eigenen Unzulänglichkeiten inspirieren.

Das wissen nur echte Fans

Als Kevin Hart seine Karriere als Stand-up-Comedian in kleinen Clubs in Philadelphia startete – oder besser: zu starten versuchte –, musste er eine Menge schlechtes Feedback verarbeiten. Mehr als einmal wurde er von einem gelangweilten Publikum von der Bühne gebuht. Die niederschmetterndste Kritik aber kam wohl von einem Künstleragenten, dem Hart in dieser Zeit sein Programm vorstellte. „Als ich fertig war, nahm Lucian mich mit nach hinten. Er fragte: ‘Machst du noch etwas anderes?’ Ob ich einen anderen Beruf hätte. Und er schaute mir in die Augen und sagte: ‘Du solltest darüber nachdenken, etwas anderes zu machen, denn das hier ist nichts für dich’“, hat Hart mal über die Begegnung gesagt. Gut für ihn, dass er der Comedy dennoch treu geblieben ist.

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Netflixwoche Redaktion