Das sind die sieben ungruseligsten Halloween-Filme für Angsthasen

Es gibt Menschen, die ziehen sich 95 Minuten Horror-Folter-Splatter-Gemetzel rein und gehen dann gut gelaunt ins Bett. Ganz ohne von dem Gefühl geplagt zu sein, dass im Schrank ein Monster nur darauf wartet, dass sie die Augen schließen. Und dann gibt es Menschen, die zwar eine schaurige Halloween-Atmosphäre zu schätzen wissen, die aber nach einem Horrorfilm wochenlang nur bei Licht einschlafen können. 

Mit diesen sieben Filmen kann die letztere Kategorie sich ganz ohne Angstzustände als Nebenwirkung in Halloween-Stimmung bringen.

1. Corpse Bride (2005) 

Victors Familie ist reich und Victorias ist adelig. Damit sind die beiden perfekten Kandidaten für eine arrangierte Ehe im viktorianischen England. Doch als Victor im Wald sein Gelübde für die Hochzeitszeremonie übt, streift er einem vermeintlichen Ast den Ring über. Der Ast entpuppt sich als der knochige Finger einer vergrabenen Leiche: Emily, die ihren neuen „Verlobten“ prompt ins Reich der Toten entführt. Klingt alles gruseliger, als es ist. Corpse Bride ist ein Stop-Motion-Animationsfilm von Tim Burton, der zwar in schauriger Optik daherkommt, aber vor allem eine tragische, melancholische und zwischendurch auch sehr lustige Geschichte erzählt.

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2. The Curse of Bridge Hollow (2022) 

Der Vorstellung, dass die Halloween-Deko lebendig werden könnte, klingt erst mal gar nicht so lustig. Nicht nur für Grusel-Gegner, sondern auch für Leute, die kitschige Deko ohnehin für puren Horror halten. In der Horrorkomödie The Curse of Bridge Hollow befreit Teenagerin Sydney Gordon (Priah Ferguson) versehentlich einen bösen Geist. Der holt sich Verstärkung, indem er die Deko zum Leben erweckt. Auch Priah braucht nun einen Verbündeten und findet ihn in der Person, mit der sie am wenigsten gerne zusammenarbeitet: ihrem Vater (Marlon Wayans). Der wahre Horror für jeden Teenie!

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3. The School for Good and Evil (2022)

Wenn man die Wahl hätte, was würde man wohl lieber sein: Held*in oder Bösewicht? Für Sophie ist die Antwort klar, sie wird eine Prinzessin auf der Seite der Guten. Sie ist schockiert, als sie erfährt, dass sie für das Schicksal als Schurkin auserkoren wurde. In The School for Good and Evil erhalten alle zukünftigen Märchen-Protagonist*innen an der gleichen Schule ihre Ausbildung. Je nachdem, ob die Rolle, die sie einmal spielen werden, eine gute oder eine zerstörerische ist, kommen sie in unterschiedliche Klassen. Als wäre es nicht schlimm genug, dass Sophie bei den Bösen lernen muss, soll ihre beste Freundin Agatha auch noch eine Heldin werden. Gruselig ist der Film nicht, wer aber Hexen und Prinzen zu Songs von Billie Eilish und Toxic gegeneinander kämpfen sehen möchte, ist hier richtig.

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4. Nightbooks (2021)

Im Märchen ist die Motivation von Hexen meistens klar: Sie sind hungrig und kleine Kinder sind das einzige, worauf sie Appetit haben. Oder irgendjemand trampelt in ihrem Salatbeet rum und muss bestraft werden. Im Fantasy-Horrorfilm (keine Sorge, der Film ist ab 12 freigegeben) Nightbooks ist die böse Hexe auf etwas ganz anderes aus: Gruselgeschichten. Schreiben soll sie der kleine Alex Mosher, den sie zu diesem Zweck gefangen hält. Diese Hexe sollte dringend mal mit einem Fan von George R. R. Martin über Geduld sprechen.

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5. Hexen hexen (2020)

Das Hexen ein Problem mit Kindern haben, wäre also etabliert. Und was macht eine Hexe, wenn sie ein Problem effizient aus der Welt schaffen möchte? Sich mit Gleichgesinnten treffen und einen Kongress zum Thema abhalten, natürlich! In Roald Dahls Hexen hexen reisen die teuflischen Damen zum Jahrestreffen aus der ganzen Welt in ein glamouröses Seebad an und haben einen Plan für ihr Kinder-Problem im Gepäck: All die Balgen in Mäuse verwandeln und dann den Kammerjäger rufen! Als wäre das nicht fies genug, hat die Oberhexe (Anne Hathaway) ein Lächeln parat, dass auch der beste Zahnarzt nur noch mit Veneers retten könnte. 

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6. Club der Magischen Dinge (2018)

Wer kennt eigentlich den Unterschied zwischen Elfen und Feen? Klar, im Fantasy-Genre sind Elfen oft bogenschießende Krieger mit wehendem Haar. Feen tauchen dagegen eher im Märchen auf und helfen dort traurigen Prinzessinnen aus der Patsche. Beide Wesen treffen aber selten aufeinander. In der Fantasy-Serie Club der Magischen Dinge bekämpfen sie sich sogar. Und verwandeln dabei die menschliche Teenagerin Kyra versehentlich in einen sogenannten Dreiling, ein Mischwesen aus Mensch, Elfe und Fee. Kyra muss daraufhin ein Doppelleben führen. Zum einen, weil die Menschheit nichts über Magie wissen soll. Und zum anderen, weil es auch irgendwie umständlich wäre zu erklären, was ein Feen-Elf-Mensch ist. 

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7. Wendell & Wild (2022)

Wem der Gedanke an die Kindergeschichte Coraline und an ihre andere Mutter mit den Knopfaugen noch heute Schauer über den Rücken jagt, für den ist vielleicht auch Wendell & Wild zu viel des Grusels. Der Stop-Motion-Film von Coraline-Macher Henry Selick und Jordan Peele erzählt die Geschichte von Kat, Teenagerin und Punkerin, die im Pflegeheim eine harte Kindheit verbringt. In ihren Träumen nehmen Wendell und Wild Kontakt mit ihr auf. Zwei Dämonen, die der Dreizehnjährigen einen Pakt anbieten. Glücklicherweise sehen die beiden Dämonen-Brüder viel teuflischer aus, als sie wirklich sind.

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Netflixwoche Redaktion