Sechs Witze in Kinderfilmen, die nur die Eltern verstehen

Wenn wieder quietschbunte Figuren über den Bildschirm hüpfen und mit quengeligen Stimmen nervtötende Lieder trällern, dann ist den meisten Eltern klar: Die nächste Stunde wird eine Tortur für Augen und Ohren. Denn der Unterhaltungsfaktor vieler Kinderfilme und Serien beschränkt sich meistens strikt auf den Nachwuchs. Doch manchmal, ganz unverhofft passiert es: Ein Moment, in dem sich die Kinder wundern, warum ihre Eltern an der falschen Stelle lachen. Über versteckte Witze wie die folgenden sechs, die unschuldige Kinder-Augen einfach übersehen. 

Shrek: Der Wolf und die Schweinerei

Der Oger Shrek ist nach eigener Aussage so vielschichtig wie eine Zwiebel. Das gleiche gilt auch für den Humor der Filme: Was auf den ersten Blick wirkt wie ein buntes Kindermärchen, entpuppt sich auf den zweiten Blick als eine Geschichte gespickt mit anzüglichen Witzen und versteckten Anspielungen. 

Eine davon steckt in Shrek 2: Der tollkühne Held kehrt zurück. Zu seinen Schrecken findet Prinz Charming im Bett, in dem er eigentlich die Prinzessin erwartet, einen Wolf im Morgenmantel, vertieft in einer Zeitschrift: die „Pork Illustrated“. Auf der Titelseite des Magazins, das eine Anspielung auf die amerikanische “Sports Illustrated” ist, räkelt sich ein laszives Schwein in rotem Bikini.

Ein versauter Wolf! 

Scooby-Doo: Shaggy liebt grünes Gras

Alle, die als Erwachsene schon mal Scooby-Doo gesehen haben, haben es sich sofort gedacht: Shaggy Rogers ist ein Kiffer. Der Spielfilm zur beliebten Zeichentrickserie deutet in gleich mehreren Szenen an, dass an diesem Verdacht etwas dran sein könnte. Zum Beispiel als Shaggy im Flugzeug Mary Jane kennenlernt. Als er ihren Namen hört, ruft er begeistert: „Das ist mein absoluter Lieblingsname!” Kein Wunder, Mary Jane ist ein Slangausdruck für Marihuana – wegen des Klangs seiner spanischen Variante: Maria Juana.

Auf jeden Fall ein guter Anmachspruch!

Der gestiefelte Kater: Eine goldene Überraschung 

Dass Der gestiefelte Kater einige versteckte Witze für etwas ältere Zuschauer parat hält, ist wenig verwunderlich. Schließlich entspringt die Geschichte des draufgängerischen Katers direkt dem Shrek-Universum. Gleich zu Beginn des Films erfährt der Kater in einer Bar von magischen Bohnen, einer goldenen Gans und gerade als ihm ein anderer Gast aufsteht, um ihm seine „goldenen Eier” zu zeigen, legt der Kater vehement Einspruch ein. Warum nur?

So schlimm können die goldenen Eier nun auch nicht aussehen!

Spongebob Schwammkopf: Noppen für ihr Vergnügen

Der kitzelnde Kämpfer klingt eigentlich erstmal harmlos. Unter diesem Namen stellt sich einer der Widersacher in der Spongebob-Schwammkopf-Folge „Der König des Karate” Eichhörnchen-Dame Sandy in den Weg. Dass der kitzelnde Kämpfer Franzose sein soll, erkennt man am stereotypisch gestreiften Shirt und dem Barett. In der englischen Version stellt er sich auch ganz unverblümt als „Tickler” vor. Ein Witz der Macher, den vielleicht sogar die meisten Erwachsenen nicht sofort verstehen: „French Tickler” ist auch die Bezeichnung für ein Kondom, mit Noppen-Spitze.

Der French Tickler weiß mit seinen Händen umzugehen.

The Lego Batman Movie: Sei kein Dick!

Man kennt Batman als mysteriös, getrieben und komplex. Mit rauer Stimme und rabiaten, – wenn auch nie tödlichen – Methoden. Ein Superheld, der entschieden zu düster ist für die bunte Welt von The Lego Batman Movie. Hier reißt Bruce Wayne stattdessen viele Witze. Die meisten davon für die Kinder im Publikum. Andere eher weniger. Als Batman Richard Grayson kennenlernt, erzählt der ihm munter, dass die Kinder im Waisenhaus ihn einfach Dick nennen würden. Bruces Antwort: „Tja, Kinder können grausam sein”. Im englischen ist „Dick” aber keine Anspielung auf das Gewicht. Sondern ein zweideutiger Spitzname, mit dem man andere mal schnell als „Penis” bezeichnen kann  –  oder beleidigt. 

Bruce Wayne hat ein Herz für gegängelte Waisenkinder.

Das geheime Leben der Haustiere: Ein Leben in Leder

Wer behauptet, das sei ein normales Outfit für einen Hund, belügt sich selbst. 

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Netflixwoche Redaktion