Krieg, Tod, Dreck: Hier ist der neue Trailer zu Im Westen nichts Neues

1914 sprach man in Deutschland vom „Großen Krieg“, international hat sich bis heute in vielen Ländern die Bezeichnung „The Great War“ gehalten: Mit diesen Begriffen versuchten die Menschen eine kriegerische Auseinandersetzung nie dagewesenen Ausmaßes zu beschreiben. Die Grausamkeit dieses Krieges, der mehr als vier Jahre in ganz Europa wüten sollte, und den sinnlosen Tod auf seinen Schlachtfeldern hat Erich Maria Remarque in seinem Werk Im Westen nichts Neues zu beschreiben versucht.

Nun steht, mehr als 90 Jahre nach Erscheinen des Buches, die neue Verfilmung dieses Klassikers der Antikriegsliteratur vor der Veröffentlichung: Ab 29. September läuft der Film in ausgewählten Kinos, von 28. Oktober an ist er auf Netflix zu sehen. Wie eindringlich die Schrecklichkeiten des Krieges dort vom Buch ins Bewegtbild übersetzt werden, dazu liefert der neue Trailer einen Einblick:

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Begeisterung ist dort zu sehen bei den jungen Soldaten, die fröhlich in die Schlacht ziehen – und wenig später erkennen, was Krieg und Tod und Angst bedeuten. „Wir bleiben zusammen, ja, Paul? Wir bleiben zusammen“, sagt ein junger Soldat flehend zu seinem Kameraden Paul Bäumer, aus dessen Sicht Remarque sein Buch verfasst hat. Wer die Geschichte kennt, weiß, dass die beiden jungen Männer wohl nicht beide überleben werden.

In einer anderen Einstellung liegt der junge Paul (gespielt von Felix Kammerer) mit dreckverschmiertem Gesicht auf einer Pritsche. Mit dürrer Stimme sagt er, was Millionen Soldaten gedacht haben müssen in dieser Zeit: „Ich hab' Angst vor dem, was kommt.“

Nach einer amerikanischen und einer britischen Fassung ist der neue Film tatsächlich die erste deutsche Aufarbeitung von Remarques Geschichte. Wie wichtig sie ist, zeigt eine Nominierung schon jetzt: Der Film wurde bereits als offizieller deutscher Kandidat für die Oscarverleihung 2023 in der Kategorie „Bester internationaler Spielfilm“ ausgewählt.

Weitere Hintergründe zu Im Westen nichts Neues und warum Regisseur Edward Berger die Geschichte unbedingt verfilmen wollte, finden sich hier.

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Netflixwoche Redaktion