Jonathan Majors: Der neue Komet am Himmel über Hollywood

Das ist Jonathan Majors

Jonathan Majors ist Hollywoods neuestes Ausnahmetalent. Er steht zwar erst seit 2017 vor der Kamera – hat aber schon in zehn Kinofilmen mitgespielt. Dieses Jahr folgen Blockbuster aus dem Marvel-Universum und an der Seite von Michael B. Jordan. 

Mit der Premiere des Dramas The Last Black Man in San Francisco auf dem Sundance Film Festival verdiente er sich 2019 die ersten Filmpreisnominierungen für seine Rolle, nur zwei Jahre nach der ersten Filmerfahrung.

Doch Jonathan Majors Geschichte ist nicht geradlinig und sein Erfolg war nie programmiert. Sein Vater war abgehauen, als er noch jung war. Die beiden haben zwar in den letzten Jahren wieder zusammengefunden, doch aufgewachsen ist Majors mit seinen Geschwistern bei seiner Mutter. Sie nahm die Kinder in ihre Heimat Georgetown, Texas und ging zurück in die Schule, um die Familie alleine versorgen zu können.

Als Teenager hatte Majors es schwer. Er wurde für einen Ladendiebstahl festgenommen und wegen einer Schlägerei von der Schule geschmissen. Mit 17 zog er von zu Hause aus. Er schlief auf der Rückbank seines Autos, während er in zwei Restaurants gleichzeitig arbeitete.

Aber sein Ehrgeiz trug ihn weit: Er holte den Schulabschluss nach und machte seinen Bachelor. Danach wurde er unerwartet an der Eliteuniversität Yale angenommen, wo er sein Schauspielstudium beendete – und von dort ging es steil nach oben.

Mit der Sci-Fi-Horror Serie Lovecraft Country landete er auf den Casting-Listen von den größten Filmstudios. Dieses Jahr kommt er mit gleich zwei Blockbusterfilmen ins Kino. Im März 2023 tritt er in Creed 3 als Gegenspieler von Michael B. Jordan in den Boxring vom neuen Film im Rocky-Franchise. 

Im Marvel-Universum wird er noch davor Schlagzeilen machen. Im Februar 2023 erscheint Ant-Man and the Wasp: Quantumania, mit Jonathan Majors als großer neuer Bösewicht der Superheldenfilme. Als Kang der Eroberer wird er wohl noch ein paar Filme besetzen – es heißt, er sei der neue Thanos.

Jonathan Majors und Glen Powell als Kampfpiloten in Devotion.

Darum geht’s in Devotion

Jesse LeRoy Brown absolviert im Oktober 1948 als erster Afroamerikaner das Flugtraining der US-Marine. Während zuhause in den USA um Bürgerrechte gekämpft wird, muss Jesse LeRoy Brown sich bald auch in einem anderen Kampf beweisen: dem Koreakrieg. Doch als LeRoy Brown hinter feindlicher Linie abstürzt, wird die Freundschaft seines Flügelmanns auf die Probe gestellt. 

Devotion von Regisseur J. D. Dillard erzählt die wahre Geschichte des Schwarzen Kampfpiloten, der Geschichte schrieb. Der Kriegsfilm adaptiert die 2015 erschienene Biografie Devotion: An Epic Story of Heroism, Friendship, and Sacrifice von Adam Makos. In der Hauptrolle steht Jonathan Majors, seinen loyalen Wingman spielt Glen Powell.

Das ist das wichtigste Jonathan-Majors-Zitat aus Devotion

„Ich kann dir nicht sagen, wie oft mir gesagt wurde, ich soll aufhören, aufgeben – sogar sterben.“

Die Geschichte von Jesse L. Brown ist eine Geschichte des Ankämpfens gegen Vorurteile. Er schafft das, was er sich in den Kopf setzt; er setzt sich durch gegen jede Erwartung, jeden Widerstand. Und eben das ist es, was Jonathan Majors mit ihm verbindet.

Hier ist Jonathan Majors auf Netflix zu sehen

  • The Harder They Fall (2021): Nat Love ist ein Ausgestoßener, der gnadenlos alle jagt, die sich ihm entgegenstellen. Gemeinsam mit seiner Bande macht er sich auf einen Rachefeldzug gegen den skrupellosen Mafioso Rufus Buck. Der Western von Regisseur Jeymes Samuel glänzt mit einer Schwarzen Allstar-Besetzung: Jonathan Majors, Idris Elba, Regina King und Zazie Beetz zücken ihre Revolver.
  • Da 5 Bloods (2020): Jahrzehnte nach dem Rückzug der amerikanischen Truppen im Vietnamkrieg kehren vier afroamerikanische Veteranen zurück, auf der Suche nach den Überresten ihres Truppenführers. Regisseur Spike Lee inszeniert Jonathan Majors, Delroy Lindo und Chadwick Boseman in diesem Kriegsfilm. 

Das wissen nur echte Fans

In seinem Schauspielstudium hat Jonathan Major auch gelernt, Clown zu sein. Deswegen packt er seine rote Clownsnase immer noch in jede Tasche.

„Wir werden durch so vieles dazu erzogen, bestimmte Dinge nicht zu tun und nicht zum Ausdruck zu bringen – und dieser kleine Trickser hier ist eine magische Tür zu meinem kleinen 9-jährigen Ich“, erzählt er über die Gumminase im Interview mit Kelly Clarkson.

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Netflixwoche Redaktion