Jenna Ortega bricht mit Wednesday Netflix-Serienrekorde

Es ist der Überraschungserfolg des Jahres: Die Coming-of-Age-Serie Wednesday bricht mit 341,2 Millionen Stunden den Rekord der meistgeschauten englischsprachigen Serien auf Netflix, gemessen an den gestreamten Stunden in der ersten Woche nach Veröffentlichung. Neben dem Schöpfer der Serie – Tim Burton, der bei den ersten vier Folgen Regie führte – dürfte das vor allem eine freuen: Hauptdarstellerin Jenna Ortega.

Schon als Kind wurde ihr von vielen Leuten eine optische Ähnlichkeit mit der leichenblassen Wednesday Addams nachgesagt, wie sie kürzlich bei Jimmy Kimmel Live! verriet. Und das, obwohl sie aus dem US-Sonnenstaat Kalifornien kommt. Jenna Ortega selbst sieht ihre Verwandtschaft mit der Serienfigur aber ohnehin viel mehr im Charakter. In der TV-Show erzählt sie weiter: „Was das Soziale betrifft, kann ich manchmal etwas schwierig in der Kommunikation sein. Und ich glaube, ich habe einen sehr schwarzen Sinn für Humor.“

Kein Wunder also, dass Gothic-Filmmeister Tim Burton Jenna Ortega für die Rolle  haben wollte. Zum Vorsprechen per Zoom-Call erschien Ortega dann auch noch bedeckt mit Kunstblut, weil sie gerade von den Dreharbeiten zum Horrorfilm X kam. „Ich hatte noch das Blut und Glyzerinschweiß in den Haaren und einen riesigen Schnitt im Gesicht und war seit über 24 Stunden wach. [Tim Burton] hat tatsächlich gelacht. Das hat mich zum Lachen gebracht“, verriet sie Wired

Im Horror- und Drama-Genre ist Jenna Ortega zuhause. Einem größeren Publikum wurde sie bekannt mit ihrer Rolle der nach einem Amoklauf traumatisierten Schülerin Vada Cavell in The Fallout. In der erfolgreichen Netflix-Dramaserie You – Du wirst mich lieben spielte sie an der Seite eines mörderischen Stalkers und mit Wednesday dürfte jetzt endgültig der Durchbruch gekommen sein. Zur Vorbereitung auf die Rolle lernte sie sogar Cello spielen, Deutsch sprechen und kreierte für eine Tanzszene ihre eigene Choreo, inspiriert von den Moves der 80er-Jahre-Goth-Clubs. Der Tanz ging in den sozialen Medien viral und Jenna Ortega darf nun Stars wie Lady Gaga zu ihren Fans zählen, die auf Twitter schwärmt: „Im Haus of Gaga bist du jederzeit willkommen!“

Darum geht’s in Wednesday

Nachdem es in zahlreichen (Zeichentrick-)Verfilmungen über die Addams Family immer um das gesamte Familienkonstrukt ging, steht jetzt vor allem ein Mitglied im Zentrum der Geschichte: Wednesday, die älteste Tochter der Addams. In der gleichnamigen Netflix-Serie ist Wednesday kein 10-jähriges Kind mehr, sondern eine Teenagerin, die von ihrer High School fliegt, nachdem sie im Swimmingpool der Schule Piranhas auf eine Gruppe Mobber gejagt hat. Sie wird auf die Nevermore Academy geschickt, ein Internat für Außenseiter*innen. Vampire, Werwölfe und Sirenen sind ihre neuen Mitschüler*innen. Mit Köpfchen und sadistischen Sarkasmus will Wednesday an ihrer neuen Schule eine mysteriöse Mordserie aufklären und ein übernatürliches Geheimnis lösen, in das ihre Eltern (gespielt von Catherine Zeta-Jones und Luis Guzmán) vor vielen Jahren verstrickt waren. Nebenbei versucht sie, mit ihrer Mitbewohnerin Enid auszukommen, die mit ihrer quietschbunten Art und Garderobe das komplette Gegenteil von Wednesday ist. Ob die beiden sich noch anfreunden werden?

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Das ist das wichtigste Jenna-Ortega-Zitat aus Wednesday

„Ich bin nicht komplett gegen Geburtstage. Jeder von ihnen bringt mich dem kalten Hauch des Todes ein bisschen näher. Und was gibt’s Schöneres?!“ 

Was sollen wir sagen, Wednesday Addams ist eben… speziell. Und das meint sie völlig ohne Ironie. Hier findet ihr die besten Zitate von Wednesday aus der Serie.

Hier ist Jenna Ortega auf Netflix zu sehen:

  • You - Du wirst mich lieben: Grusel-Dramaserie über Stalker Joe Goldberg (Gossip-Girl-Star Penn Badgley), der eigentlich nur auf der Suche nach der wahren Liebe ist und dabei einige Grenzen überschreitet. Jenna Ortega ist in Staffel 2 als Ellie Alves zu sehen, die Schwester von Joes Vermieterin. Im Februar 2023 kommt Teil 1 der vierten Staffel.
  • The Babysitter: Killer Queen: Horrorkomödie über einen Jugendlichen, der als Kind dem satanistischen Kult seiner Babysitterin entkommen konnte. Doch der Spuk ist auch im High-School-Alter noch nicht vorbei.
  • Yes Day: Kindererziehung ist harte Arbeit und „Nein“ dabei das am häufigsten gebrauchte Wort. Doch eine Mutter (Jennifer Garner) und ein Vater gewähren ihren Kindern (u.a. Jenna Ortega) einen Tag lang die abenteuerlichsten Wünsche.
  • Richie Rich: Serienableger des Filmklassikers über Jungbilliardär Richie, der dank einer Erfindung über Nacht superreich wird. Jenna Ortega spielt Richies beste Freundin Darcy, die das Geld gern mit vollen Händen zum Fenster rauswirft.

Das wissen nur echte Fans:

Jenna Ortega gehört mit zarten 20 Jahren zur Generation Z, natürlich wurde sie nicht klassisch auf der Straße entdeckt. Ihre Mutter postete ein Video auf Facebook, in dem ihre Tochter einen Drama-Monolog hielt – eigentlich nur zum Spaß für ihre Freund*innen, die wussten, dass Jenna sehr dramatisch sein kann. Der Talkshow-Moderatorin Tamron Hall sagte Jenna Ortega: „Ich erinnere mich, dass meine Mutter damals nicht wollte, dass ich Schauspielerin werde – es ist irgendwie lustig, wie sich die Dinge entwickelt haben – aber sie war sich einfach nicht sicher, ob sie mich in diese Branche lassen sollte, über die sie so furchtbare Dinge gehört hatte.“ Vielleicht hatte Mama Ortega einfach eine Vorahnung, denn nur kurze Zeit später meldete sich ein Casting-Agent.

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Netflixwoche Redaktion