Gute Vorsätze? Diese sechs Serien helfen, sie einzuhalten

Du bist in den letzten Monaten nur für die kostenlose Dusche ins Fitnessstudio gegangen? Tiefkühlpizzen haben die Macht über deine Gefriertruhe übernommen? Du wärst im Sommer auch gerne mit dem Zug an die Ostsee gefahren, aber der Flug nach Italien war eben günstiger? 

Und: Dieses Jahr soll alles anders werden?

Wir haben sechs Serien und Filme gesammelt, die Dir mit Deinen guten Vorsätzen für 2023 helfen. (Oder zumindest das Gewissen ein bisschen beruhigen, während man, mal ehrlich, mit einem Glas Wein vor Netflix sitzt.)

1. Sport treiben: Nike Training Club

Sport zu treiben ist in diesem Jahr nur noch auf Platz vier und gehört nicht mehr zu den Top-3-Vorsätzen. Die sind laut einer Umfrage der DAK: Stressabbau, Familienzeit und Umweltschutz. Aber rund 61 Prozent der Deutschen wollen sich 2023 mehr bewegen. Pünktlich zum Jahreswechsel gibt es auf Netflix Workout-Videos in Zusammenarbeit mit Nike. 

Ohne sich für das komplette Jahr einem Fitnessstudio verschreiben zu müssen, kann man sich hier zwischen Vinyasa-Yoga, Bodyweight Burn, High Intensity Training und sieben weiteren Sporteinheiten entscheiden. Die Einheiten beinhalten jeweils zwischen sechs und 26 Folgen. Einfach in die Suchleiste „Nike“ eingeben und schon kann es losgehen. 

Übrigens: Die Idee für Netflix hatte Gründer Reid Hoffman ausgerechnet im Fitnessstudio

2. Mehr Zeit für Familie, Freund*innen – und sich selbst: Queer Eye 

„Selfcare“ nennen es die einen, klassisch „Zeit für sich selbst“ die anderen. Doch wie man den guten Vorsatz auch nennt, eines ist sicher: Sich selbst mehr Zeit einzuräumen ist leichter gesagt, als getan.

Wie es trotzdem gelingen kann, zeigt die Serie Queer Eye in mehreren Episoden: In der Folge Schneewittchen aus Central Texas zum Beispiel helfen die Fab Five einer überarbeiteten Gründerin dabei, sich selbst nicht mehr länger zu vernachlässigen. Und in Heldin der Gemeinde geht es um eine Ärztin, die sich für andere aufgeopfert und sich selbst dabei vergessen hat. 

Und auch für diejenigen, deren Listen traditionellere Vorsätzen zieren, ist Queer Eye keine schlechte Idee: Ob Kochen, Liebe oder Selbstverwirklichung – in mindestens einer der insgesamt 57 Episoden von Queer Eye findet man so ziemlich zu jedem guten Vorsatz eine hilfreiche Folge. 

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3. Das Klima schützen: Breaking Boundaries: Die Wissenschaft hinter „Unser Planet“

An Ideen fehlt es in der Theorie nicht: Wie wäre es mit einer Zahnbürste aus Bambusholz? Oder warum nicht mal einen Sommerurlaub an der mecklenburgischen Seenplatte verbringen? Andererseits: Wie viel kann ein einzelner Mensch wirklich bewirken? Solche Gedanken werden sicher bei vielen laut, die eigentlich gern mehr für Klima und Umwelt tun würden. Und am Ende des Jahres ist die Liste der Klimasünden wieder länger als die Wunschliste für den Weihnachtsmann. 

Um die guten Vorsätze einzuhalten, muss also eine Veränderung im Kopf stattfinden. Und um zu verstehen, was in den letzten Jahrzehnten und genau in diesem Moment mit dem Planeten geschieht, hilft Breaking Boundaries: Die Wissenschaft hinter „Unser Planet“. In dieser Dokumentation erörtern Sir David Attenborough und der Wissenschaftler Johan Rockström, wie der Klimawandel so weit voranschreiten konnte – und wie die Katastrophe noch abzuwenden wäre. Danach wird der persönliche Klimaschutz zumindest 2024 kein guter Vorsatz mehr sein, sondern einfach Teil des Lebens.  

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4. Stress reduzieren: Headspace: Eine Meditationsanleitung 

Stress galt lange als etwas Erstrebenswertes: Wer gestresst war, musste erfolgreich sein. Dass das nicht ganz richtig ist, scheint im letzten Jahr vielen bewusst geworden zu sein: Laut der Umfrage der DAK nehmen sich 67 Prozent der Befragten für 2023 vor, Stress abzubauen. Der Vorsatz liegt damit auf dem ersten Platz. Aber wie baut man Stress ab? 

Meditation ist eine Möglichkeit. Denn zum Meditieren braucht man nichts, außer sich selbst. Und vielleicht eine geführte Meditationsanleitung für Einsteiger*innen. Die gibt es auf Netflix, in Zusammenarbeit mit Headspace. In insgesamt acht 20-minütigen Videos wird einem das Thema in Headspace: Eine Meditationsanleitung nähergebracht. Mit einer ruhigen Stimme, kleinen Animationen und ganz ohne Stress. 

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5. Ordnung halten: Minimalismus: Weniger ist Jetzt

Es wird uns ja auch nicht leicht gemacht: Personalisierte Werbung prasselt über beinahe jeden Kanal auf uns ein. Der Versand beim Onlineshoppen ist inzwischen fast überall kostenlos. Und die Pakete sind bereits nach 24 Stunden bei uns zuhause. Um da zu widerstehen, braucht es vor allem eins: Einsicht. Einsicht, dass die Anhäufung von Krempel das Leben nicht besser macht. 

Durch die Dokumentation Minimalismus: Weniger ist Jetzt führen die beiden Freunde Joshua Fields Millburn und Ryan Nicodemus. Sie sind besser bekannt als „The Minimalists“: Was Marie Kondo mit Kleiderschränken und Kommoden macht, machen Joshua und Ryan seit jeher mit ihrem ganzen Leben. In der Dokuserie geben sie Einblick in ihren Alltag als Minimalisten und zeigen: Wenig Besitz ist nicht nur gut, um Ordnung zu halten. Sondern um ein glücklicheres Leben zu führen. 

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6. Selbst zuhause kochen: Das Beste vom Rest

Kochen kann viele Vorsätze miteinander vereinen: Sich gesund zu ernähren, Zeit für sich selbst einzuräumen, etwas Neues ausprobieren, andere Kulturen kennenlernen. Und auf die Umwelt zu achten. Das zeigt die Kochshow Das Beste vom Rest

Gerade an Weihnachten und Silvester wird oft zu viel gekocht – und einiges an Resten bleibt nach dem Essen im Kühlschrank. Die Serie zeigt in acht Folgen, wie man übrigen Knödelteig und labbrige Pommes weiterverwerten und daraus ein neues Gericht zaubern kann. Und das Beste: Am Ende ist das Ganze nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch noch gut für den Geldbeutel.

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Netflixwoche Redaktion