Gerade angekündigt: Diese zehn Filme und Serien kommen noch 2022 auf Netflix

2022 wird ein aufregendes Netflix-Jahr. Fette internationale Filmproduktionen und jede Menge Serien-Highlights warten auf den Streamingstart. Ebenso elektrisierend klingen die Produktionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die heute angekündigt wurden. Abgründige Thriller, große historische Stoffe, jede Menge True Crime und neues von den Macher*innen von Dark und Hot To Sell Drugs Online (Fast): Hier sind einige der Highlights, die uns in diesem Jahr erwarten.

Diese Serien kommen

Achtsam Morden erzählt in acht Folgen die Geschichte des Anwalts Björn Diemel. Der zugrundeliegende Roman von Karsten Dusse führte fast ein Jahr lang die Spiegel-Bestsellerliste an. Kein Wunder, denn der Plot ist spektakulär. Diemel müht sich in einem Achtsamkeitsseminar um seine Work-Life-Balance, bekommt es mit dem Gleichgewicht dann aber doch nicht so ganz hin – und wird versehentlich zum Mörder.

Ebenfalls produziert von Constantin Television, ebenfalls die Adaption einer Buchvorlage: die Thrillerserie Liebes Kind. In sechs Teilen lotet sie die dunkelsten menschlichen Abgründe aus.

Außerdem wird in diesem Jahr auch das preisgekrönte Neumatt auf Netflix zu sehen sein. Die Serie, die im letzten Herbst erfolgreich im Schweizer Fernsehen lief, erzählt die Geschichte einer Familie zwischen Stadt und Land, die um das Überleben ihres Hofes kämpft. Zu sehen ist ein fantastischer Schweizer Cast, darunter Julian Koechlin, Rachel Braunschweig, Sophie Hutter und Jérôme Humm. 

Und es starten, wie bereits angekündigt, die zweite Staffel von Barbaren, das Historienepos The Empress über die ikonische Kaiserin Sissi und neue Serien der Macher*innen von Dark (1899), How to Sell Drugs Online (Fast) (King of Stonks) und 4 Blocks (Kleo).

Diese Filme kommen

In Kürze beginnen die Dreharbeiten zu Blood and Gold, einem Film, der zwischen Kriegsfilm und Spaghettiwestern anzusiedeln ist. Ein deutscher Soldat desertiert kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges, um seine Tochter zu suchen. Dabei gerät er jedoch ins Visier einer marodierenden SS-Truppe, die wiederum auf der Suche nach einem jüdischen Goldschatz ist. Regie wird Peter Thorwart führen. Einblicke in dessen Arbeit gibt es übrigens in dieser Episode des Netflixwoche-Podcasts.

Der Actionthriller Paradise von Regisseur Boris Kunz spielt nicht in der Vergangenheit, sondern in einer unbestimmten nahen Zukunft. Die Themen aber sind auch im Hier und Jetzt relevant. Es geht um Wohlstand – und die Lebenszeit, die wir dafür zu opfern bereit sind. 

Apropos Paradies: Faraway wurde größtenteils auf der kroatischen Trauminsel Šolta gedreht. Spektakuläre Bilder sind also schon mal garantiert. Angekündigt wurde das Werk von Grimme-Preisträgerin Vanessa Jopp als “ein Film von Frauen für Frauen”. Was genau das bedeutet, wird sich im Laufe des Jahres zeigen.

Außerdem starten, wie bereits angekündigt, eine Neuauflage von Im Westen nichts Neues mit u.a. Felix Kammerer, Albrecht Schuch und Daniel Brühl sowie das How to Sell Drugs Online (Fast)-Spinoff Buba, für das Bjarne Mädel in seine Paraderolle als Kleinkrimineller zurückkehrt.

Diese Dokus und Shows kommen

Wird 2022 ein True-Crime-Jahr? Heute wurden jedenfalls drei große Produktionen alleine aus dem deutschsprachigen Raum angekündigt. 

Die Serie Söring widmet sich dem Justizdrama um Jens Söring, einem Deutschen, der insgesamt 33 Jahre lang wegen Doppelmordes in einem US-Knast saß. Söring hatte seine Schuld zunächst zugegeben, sein Geständnis aber wenig später revidiert. Seitdem ist der Fall umstritten. Der vielfach ausgezeichnete Dokumentarfilm-Produzent Arne Birkenstock hatte für die Produktion bislang ungekannten Zugang zu Söring, die Serie verspricht also eine neue Perspektive auf die Causa.

Der jüngeren Geschichte widmet sich Wirecard, eine Aufarbeitung der absurden Finanzverbrechen rund um das titelgebende Fintech-Unternehmen. Vor allem der Financial Times-Journalist Dan McCrum wird in dem „Dokumentar-Thriller” Einblicke in seine sechsjährigen Ermittlungen geben,

Mit Gladbeck kommt zudem einen Doku-Feature zur dramatischen Geiselnahme von Gladbeck im Sommer 1988, erstmals ausschließlich erzählt mit Rohmaterial aus dem Archiv.

Ganz ohne Verbrechen kommt Facing North aus, dürfte aber ebenfalls spannend werden. Hier geht es nämlich um den Wettstreit der beiden Schweizer Extrem-Alpinisten Ueli Steck und Dani Arnold, die die gefährlichsten Nordwände der Alpen in Rekordgeschwindigkeit und meist ohne Schutzausrüstung besteigen.

Außerdem startet, wie bereits angekündigt, Queer Eye Germany, der erste internationale Ableger des erfolgreichen US-Realityformats. Mehr dazu gibt es hier.

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Netflixwoche Redaktion