Die zehn besten Serien für Kinder auf Netflix

Auch Kinder schauen gerne Serien. Das beginnt schon ab einem Alter von drei Jahren. Die Eltern stehen dann vor zwei Herausforderungen: einerseits die Mediennutzungsdauer im Auge zu behalten, andererseits Serien herauszupicken, die dem Alter des Kindes entsprechen – und im Idealfall auch noch einen pädagogischen Mehrwert bieten. Kinder brauchen Charaktere, mit denen sie sich identifizieren können. Glücklicherweise hat Netflix eine ganze Reihe ausgezeichneter Kinderserien im Programm, die unterhaltsam für die Kleinsten sind, ohne dabei den Eltern ein schlechtes Gewissen zu bereiten. Hier sind zehn der besten.

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Oonas und Babas Insel (seit 2015)

In der US-amerikanischen Zeichentrickserie Oonas und Babas Insel geht es um die Abenteuer der Papageientaucher-Geschwister Oona und Baba, die mit ihren Freund*innen allerlei turbulente Herausforderungen meistern müssen. Schon die Tatsache, dass es sich bei den Protagonist*innen um etwas exotischere Tiere handelt, macht die Serie besonders. Aber auch die Liebe zu den Figuren, der feine Humor und die Fähigkeit der Serienmacher*innen, in jede Folge eine kindgerechte Tiefe einzuarbeiten, lassen Oonas und Babas Insel herausragen. Ach ja: Der Erzähler in der deutschen Sprachausgabe ist übrigens Christian Ulmen.

Trotro (seit 2004)

Aufgrund der kurzen Sätze und einfachen Sprache eignet sich Trotro bereits für Kleinkinder. Im Zentrum steht der neugierige Esel Trotro, der sich in jeder der knapp fünfminütigen Folgen ein weiteres Stückchen seiner Welt erschließt. Er versteckt sich, macht Musik, räumt auf und hat auch mal schlechte Laune – all das spielt auch im Leben eines jeden Kindes eine Rolle. Die Serie hilft den Kleinen so bei der Einordnung ihrer Alltagsprobleme und den Dingen, die sie beschäftigen. Aber alle Eltern seien gewarnt: Die Titelmusik ist einer der fiesesten Ohrwürmer überhaupt!

Pettersson und Findus (seit 2000)

Die Zeichentrickserie Pettersson und Findus basiert auf der bekannten Kinderbuchreihe gleichen Namens von Sven Nordqvist. Darin geht es um den frechen sprechenden Kater Findus, der beim alten und leicht verschrobenen Pettersson wohnt. Findus hat andauernd Unfug im Kopf, ist immer zu Streichen aufgelegt und ein absoluter Wirbelwind. Pettersson kann dessen Tatendrang kaum bremsen. Die Serie ist gespickt mit absurden Situationen und witzigen Dialogen, gleichzeitig wird es aber nie zu aufregend für sensible Kindergemüter. 

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Bobo Siebenschläfer (seit 2014)

Kaum ein Kind, in dessen Welt nicht irgendwann der lustige Bobo Siebenschläfer purzelt. Zumeist geschieht das erstmal in Form der Kinderbuchreihe von Markus Osterwalder. Doch die Serienadaption, die der WDR 2014 im Rahmen der Sendung mit dem Elefanten ausstrahlte, erfreute sich bereits nach der ersten Folge ähnlich hoher Beliebtheit. Zusammen mit Bobo lernen Kinder, die Welt um sie herum besser zu verstehen. Bobo Siebenschläfer ist ein sympathischer kleiner Kerl, der am Ende einer jeden Folge stets zufrieden einpennt. Perfekt daher als Serie zum Schlafengehen.

Shaun das Schaf (seit 2007)

Während das Gros der Kinderserien Zeichentrickserien sind, basiert die britische Sendung Shaun das Schaf auf der Stop-Motion-Technik. Dabei werden einzelne Bilder von unbewegten Motiven aufgenommen und aneinandergereiht, wodurch die Illusion von Bewegung entsteht. Leider ist diese tolle Filmkunst etwas in Vergessenheit geraten. Shaun das Schaf aber hält die Fahne vortrefflich hoch.

Die Serie ist ein Ableger der preisgekrönten Kurzfilmserie Wallace & Gromit. Im Zentrum des Geschehens steht das Schaf Shaun, das sowohl seine Herde als auch seine Freund*innen, wie den Hütehund Bitzer, ständig in aberwitzige Situationen treibt. Die Serie ist nicht nur liebevoll und detailreich gestaltet, sondern wartet auch mit zahlreichen Anspielungen auf Filmklassiker auf. Daher bereitet sie nicht nur Kindern Freude, sondern auch deren Eltern.

Peppa Wutz (seit 2004)

Noch eine britische Serie, die es zu Weltruhm gebracht hat: Peppa Wutz von Neville Astley und dem mehrfachen Oscar-Preisträger Mark Baker. Die Zeichentrickabenteuer des Ferkelkinds Peppa sowie ihrer Familie und Freund*innen kann man in mehr als 180 Ländern sehen.  Damit ist sie eine der erfolgreichsten Kinderserien überhaupt. 

Mal sucht Peppa mit ihren Freund*innen nachtaktive Tiere, mal geht sie mit ihrer Familie ins Museum. Die Welt von Peppa Wutz vergrößert so auch die Welt jedes Kindes. Zudem gibt es Running Gags wie Bruder Schorschs Leidenschaft für Dinosaurier oder die Vorliebe der Wutz-Family für gepflegte Arschbomben in Schlammpfützen. Eine Serie, die sofort ans Herz wächst.

Ben & Hollys kleines Königreich (seit 2009)

Fans von Peppa Wutz werden auch an Ben & Hollys kleines Königreich viel Freude haben. Schließlich steckt mit Mark Baker und Neville Astley dasselbe Team dahinter. Das erkennt man sowohl an der Animation als auch am Humor und der typischen Detailfülle. Ben ist ein Elfenjunge, Holly ein Feenmädchen. Die beiden sind befreundet und erleben gemeinsam allerlei Abenteuer. Da sie unterschiedliche Interessen und Fähigkeiten haben, kommt es immer wieder zu Konflikten und skurrilen Situationen, die aber stets lehrreich gelöst werden. Klarer Serienliebling ist der Marienkäfer Gaston, der sich wie Hund benimmt und alles mag, was stinkt und schmutzig ist.

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Mascha und der Bär (seit 2009)

Die computeranimierte russische Serie Mascha und der Bär gilt als eine der erfolgreichsten Animationsserien des Internetzeitalters. Es geht darin um das süße, aber manchmal auch nervige Mädchen Mascha sowie ihre Freundschaft zu einem gutmütigen, aber häufig gereizten Bären. Es gibt kritische Stimmen, die Mascha als respektlos empfinden und dem Bären pädagogische Hilflosigkeit attestieren. Aber vielleicht sollte man einfach nicht allzu viel in Mascha und der Bär hineininterpretieren. Letztlich ist und bleibt es doch eine unterhaltsame Kinderserie, deren Inhalte man im Anschluss mit den Kleinen ja auch besprechen kann. 

Paw Patrol (seit 2013)

Paw Patrol ist ein interessantes Phänomen. Selbst Kinder, die noch keine einzige Folge gesehen haben, schmettern on bereits den Schlachtruf „Paw Patrol“. Denn begeisterte Fans gibt es in jeder Kita. Auch die Namen Ryder, Chase, Marshall, Skye, Rocky, Rubble und Zuma sind den meisten Kindern schon früh geläufig – ohne genau zu wissen, was sich dahinter verbirgt. Um also endlich Licht ins Dunkel zu bringen: Die kanadische Animationsserie erzählt die Geschichte des Jungen Ryder und seinen sechs Hundefreund*innen. Zusammen bilden sie die Paw Patrol und helfen Menschen und Tieren bei ihren Problemen. Oft nutzen sie dabei coole Gadgets. Und, klar: Süße Hunde als Retter in der Not – wem würde das nicht gefallen?

Feuerwehrmann Sam (seit 1985)

Einige der spannendsten Berufsfelder für Drei- bis Sechsjährige sind noch immer die Polizei, die Raumfahrt und natürlich: die Feuerwehr. Logisch, dass es eine Kinderserie gibt, die sich ausschließlich damit beschäftigt: Feuerwehrmann Sam. Der titelgebende Berufsfeuerwehrmann lebt im walisischen Ort Pontypandy und kommt in jeder Folge bei kleineren Unfällen als Retter zur Hilfe. Kindern soll dadurch vermittelt werden, in schwierigen Situationen lieber Hilfe zu holen, als zu versuchen, die Probleme selbst zu lösen. Wenige feste Charaktere, einfache Geschichten und sich wiederholende Geschehnisse machen die Serie für jedes Kind leicht zugänglich. Diese simple Formel erklärt wohl auch das Massenphänomen, zu dem Feuerwehrmann Sam im Laufe der Jahre geworden ist.

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Netflixwoche Redaktion