Die besten Weihnachtsfilme für Kinder auf Netflix

Sagenhafte Figuren, weiße Schneelandschaften und universelle Geschichten über Familie und Nächstenliebe: Die Auswahl an Weihnachtsfilmen für Kinder ist heute größer denn je. Hier kommt eine kleine Entscheidungshilfe.

Übrigens: Wem nach dem Gucken der Sinn nach etwas Bewegung steht, wird bei den Yoganauten fündig. So heißt das neue Bewegungsprogramm zum Mitmachen, das ab dem 27.12.2021 exklusiv auf dem YouTube-Channel von Netflix verfügbar sein wird. Yoga für Kinder und Eltern! Mehr Infos gibt es hier.

Der Grinch (2000)

Dr. Theodor Seuss´ Der Grinch und wie er Weihnachten gestohlen hat: Diese Geschichte gehört vor allem im englischsprachigen Raum zu den größten Kinderliteraturklassikern überhaupt. Dass er auch im Rest der Welt längst zum Festtagsprogramm gehört, liegt an Oscarpreisträger Ron Howard und seinem Star Jim Carrey, der vor über 20 Jahren als Grinch einen Karrierehöhepunkt hatte. Er vereint die anarchisch-kindliche Lust an der Zerstörung mit der Sehnsucht nach Güte und Gemeinschaft und führt beides in einer fantastisch ausgestatteten Weihnachtswunderwelt zusammen. Denn das giftgrüne und schwer traumatisierte Fabelwesen hasst Weihnachten und versucht alles dafür zu tun, es den Bewohnern von Whoville gehörig zu vermiesen. Bis ihm ein kleines Mädchen die wahre Bedeutung des Festes näherbringt…

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (1973)

Seit fast 50 Jahren ist Drei Haselnüsse für Aschenbrödel an Weihnachten das, was das Dinner for One für den Jahreswechsel ist: Traditionsprogramm für Jung und Alt. Dabei handelt es sich bei dem tschechoslowakischen Kinderfilmklassiker nicht einmal um einen typischen Weihnachtsfilm, sondern um ein verfilmtes Märchen der Gebrüder Grimm. Doch die winterlichen Landschaften, die engelsgleiche Erscheinung der Libuše Šafránková als Aschenbrödel und jede Menge Magie haben den Titel zum Weihnachtsklassiker werden lassen. Bis heute gilt der Film als eine der schönsten Märchenadaptionen, ja als kulturelles Erbe, das von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Klaus (2019)

Dieser spanische Animationsfilm wurde via Netflix zu einem internationalen Hit und schaffte es sogar auf die Auswahlliste für den Animations-Oscar. Kein Wunder: Regisseur Sergio Pablos lernte sein Handwerk bei Disney und erzählt hier eine Geschichte, wie sie im Weihnachts-Allerlei eher ungewöhnlich ist. Klaus dreht sich um den Postboten Jesper, der von seinem Chef und Vater in eine Kleinstadt versetzt wird, die nicht ganz zu Unrecht Zwietrachtingen heißt. Seit Jahren schon sind deren Einwohner*innen in zwei verfeindete Clans zerfallen. Eine herausfordernde Situation im Arbeitsalltag des Postboten. Erst seine Bekanntschaft zum eigenbrötlerischen Spielzeugbauer Klaus wendet das Blatt. Denn dank seiner Erzeugnisse entsteht endlich wieder Vertrauen und Freude unter den Zwietrachtingern.

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Buddy – Der Weihnachtself (2003)

Dass weihnachtliche Stimmung und alberner Slapstick einander nicht ausschließen, das haben auch Marvel-Impresario Jon Favreau und Will Ferrell unter Beweis gestellt – und unterhalten damit nicht nur Kids, sondern auch deren Eltern bestens. In Buddy – Der Weihnachtself entführt der Weihnachtsmann versehentlich ein Menschenbaby an den Nordpol. Es wird dort von Elfen großgezogen und bekommt den Namen Buddy. Natürlich erfährt Buddy irgendwann von seiner wahren Herkunft. Er macht sich auf, seinen leiblichen Vater in New York aufzusuchen, einen missmutigen Verleger (gespielt von James Caan). Was dann passiert, kann man sich ungefähr vorstellen, ist aber dennoch so witzig wie rührend.

Arthur Weihnachtsmann (2011)

Auch ein Weihnachtsmann muss mit der Zeit gehen. Vor allem, wenn hinter ihm ein gut geöltes Familienunternehmen steht, bei dem Vater und Opa Weihnachtsmann das Tagesgeschäft an den Nachwuchs weitergereicht haben. Die mehrfach oscarprämierten Animations-Spezialisten von Aardman haben diese Idee mit Arthur Weihnachtsmann zu actionreichem Zeichentrickgold verwandelt. Auch ein paar konsumkritische Kommentare haben sie eingearbeitet. Sohn Steve führt die Geschäfte mit eiskalter und fast militärischer Präzision vom Nordpol aus. So etwas wie ein versehentlich nicht zugestelltes Paket ist für ihn nicht mehr als ein Betriebsunfall. Für seinen jüngeren Bruder Arthur jedoch ist ein unglückliches Kind an Weihnachten eine Katastrophe. Gemeinsam mit seinem grummeligen Opa und der Elfe Bryony plant er die abenteuerliche Last-Minute-Zustellung – ganz oldschool per Rentierschlitten. Charmanter geht’s kaum.

Angelas Weihnachten (2017)

In nur 30 Minuten atmosphärischer Animation erzählt Angelas Weihnachten die Geschichte der jungen Angela, die im irischen Limerick zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Jesuskind aus der Krippe der örtlichen Kirche stibitzt, um es zu Hause zu wärmen. Das hat natürlich Konsequenzen. Sogar die Polizei kommt zum Einsatz. Der Film verzichtet auf fantastische Elemente und stellt stattdessen die festliche Idee der Nächstenliebe kindgerecht in den Mittelpunkt. Auch gelungen ist die Fortsetzung Angelas Weihnachtswunsch, in der das Mädchen versucht, seine Familie zum Fest wieder zusammenzubringen.

The Christmas Chronicles (2018)

Es gibt klassische Weihnachtsmänner. Und es gibt Kurt Russell. Der gibt in The Christmas Chronicles einen eher knurrigen Santa Claus, der es auf seine alten Tage noch einmal wissen will. Bei seiner alljährlichen Geschenkauslieferung wird er von den Halbwaisen Teddy und Kate beobachtet. Die Kids gehen nicht unbedingt respektvoll mit dem alten Herren um und verursachen dabei einen Crash seines Schlittens. So nehmen Ereignisse ihren Lauf, die sie an den Nordpol und schließlich in die Hände echter Gangster führen. Am Ende steht aber natürlich die Rettung von Weihnachten, an der auch Russells Gattin Goldie Hawn als Mrs. Claus nicht unbeteiligt ist... Nur zwei Jahre nach dem ersten Teil ging das Netflix-Original mit The Christmas Chronicles: Teil zwei übrigens in die Verlängerung, mit Hawn in tragender Rolle.

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Die Familie Claus (2020)

Die Familie Claus verlegt amerikanische Weihnachtsfilm-Traditionen nach Europa, genauer gesagt nach Belgien. Ein Junge namens Jules verliert seinen Vater und damit auch den Glauben an Weihnachten. Seinem Großvater aber gehört ein Spielzeuggeschäft, dessen magisches Sortiment ihn bald schon als Weihnachtsmann persönlich verrät. Als dieser sich ein Bein bricht, ist es plötzlich Jules’ Aufgabe, Weihnachten zu retten. Übrigens nicht zum letzten Mal: Seit kurzem ist die Fortsetzung Die Familie Claus 2 auf Netflix verfügbar.  

David und die Weihnachtselfen (2021)

Der polnische Weihnachtsfilm David und die Weihnachtselfen ist ein weiteres Beispiel für die jüngere europäische Auslegung amerikanischer Festtagsfilmtraditionen. Hier steht der junge Elf Albert im Mittelpunkt, der sich in eine Identitätskrise verstrickt und seinen Arbeitgeber Santa Claus im Stich lässt. Er will bei den Menschen den Geist von Weihnachten neu erfahren. Blöd nur, dass dort niemand so recht an das Weihnachtswunder glauben mag. Nur beim jungen David findet er Akzeptanz. Er wird zu einem engen Gefährten, der ihm den Glauben an das Weihnachtsfest und dessen Ursprung zurückgeben kann. So schließt sich der Kreis zu Drei Haselnüsse: Die schönsten Kinderfilme kommen einfach aus Osteuropa.

Jingle Jangle Journey: Abenteuerliche Weihnachten! (2020)

Irgendwo zwischen Toy Story, Charlie und die Schokoladenfabrik und Tschaikowskis Nussknacker ist dieses Weihnachts-Musical angesiedelt. Es versammelt nicht nur etliche namhafte Stars wie Forest Whitaker und Ricky Martin, sondern erzählt auch eine herzerwärmende Story mit spektakulären Effekten und natürlich sehr viel Musik. Der Spielzeugmacher Jeronicus Jangle erfindet eine zum Leben erwachende Puppe, die vom bösen Assistenten Gustafson entwendet und in Massenproduktion gegeben wird. Jahrzehnte später steht Jeronicus vor dem Ruin und hat den Glauben an sein magisches Spielzeug verloren. Bis seine Enkelin Journey den Zauber der Spielzeuge von Jangle zurückbringt. Mit Sicherheit ist Jingle Jangle Journey: Abenteuerliche Weihnachten! einer der schönsten und hoffnungsvollsten Weihnachtsfilme der letzten Jahre.

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Netflixwoche Redaktion